Bündnis Kunst & Kind München

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coming soon



K&K goes Geranium
Pokal Ausstellung im Geranienhaus
Nymphenburger Schloßpark
17. - 21. Juni 2021









#takecareofthecaretaker

#sharingiscaring

#dieblumendessiegesgehöreninvielevasen

#kundktakesitall


 


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3 Jahre K&K
100 Jahre Frauenkunststudium


K&K Galerienrundgang
anlässlich des Weltfrauentags
2021



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Foto: Kirsten Kleie

 



#fairshareforwomenartists






Video zur Aktion im Rahmen von "This is Germany"
einer neuen Online Plattform, initiiert von Candice Breitz





Am 8. März ist Weltfrauentag







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Die ersten K&K Jahresgaben



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Link zu den Jahresgaben








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Fragwürdige Jury Entscheidung
TAZ Artikel vom 10. November 2020

Link








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Oktober 2020


Offener Brief an die Stiftung Kunstfonds
anlässlich der Vergabe des Stipendiums für Künstler*innen mit Kindern unter 7 Jahren
im Rahmen des Sonderförderprogramms 2020/21 – NEUSTART KULTUR 





Im August schrieb die Stiftung Kunstfonds im Rahmen des Programms NEUSTART KULTUR Stipendien für Künstler*innen mit Kindern unter 7 Jahren aus. Vergeben wurden bei 826 Anträgen (497 w, 323 m, 6 d), 94 Förderungen (44 w, 47 m, 3 d). 8,8% der Anträge von Frauen, 14,6% der Anträge von Männern und 50% der Anträge von divers waren erfolgreich. Zusammen mit unseren Schwesterinitativen k + k berlin und Mehr Mütter für die Kunst. Hamburg haben wir mit offenen Briefen diese Vergabe kritisiert.

Die Antwort der Stiftung Kunstfonds ist mehr als ernüchternd, sie entzieht sich ihrer Verantwortung mit den Worten „…die Frage der Bedürftigkeit liegt vielmehr in der solidarischen Verantwortung der Bewerber*innen.“ und verweist auf die künstlerische Qualität als Vergabekriterium und darauf, dass es sich bei diesem Stipendium nicht um eine wirtschafliche Hilfe handelt. Von einer bundeseigenen Stiftung hätten wir uns hier mehr Umsichtigkeit und gesellschaftlichen Weitblick erwartet, denn dies ist ein leider grundsätzlicher Fehler, der sich durch alle Programme von NEUSTART KULTUR zieht.

Die Kritik an diesem und anderen vermeintlichen Hilfsprogrammen (Berliner Senat etc.) ist groß. Der bbk berlin bündelt eine Flut von offenen Briefen und Stellungnahmen, u.a. auch den Brief des Künstlers Malte Zenses mit dem Aufruf zur Nachbesserung in Form einer Petition, die auch wir unterstützen wollen: https://www.bbk-berlin.de/news/05112020-offener-brief-des-berliner-kuenstlers-malte-zenses-zum-zweiten-lockdown-der-kultur

Wir müssen davon ausgehen, dass die Vorgabe „Künstler*innen mit Kindern“ nur als Vorwand zur Eingrenzung der Bewerber*innenzahlen verwendet wurde, wenn die Problematik, die damit verknüpft ist, bei der Vergabe keine Rolle spielt. Unsere Fragen wurden leider nicht beantwortet. Ein Stipendium für Künstler*innen mit Kindern sollte vorrangig an Frauen vergeben werden, denn sie sind es, die den Hauptteil der Care Arbeit übernehmen und ihre Karriere der Familie wegen zurück stellen und das ganze potenziert sich auch noch während dieser Pandemie. Neben der Qualität der künstlerischen Arbeit müssen zudem die wirtschaftliche und soziale Situation der Bewerber*innen berücksichtigt werden.

 


Offener Brief als PDF Version (160KB)




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Foto: Constanza Meléndez





Zum Nachlesen:

Publikation
fair share! Sichtbarkeit für Künstlerinnen

mit allen Redebeiträgen von der Demo zum Weltfrauentag am 8. März 2020
vor der alten Nationalgalerie, Berlin

fair share! PDF Booklet (2,3MB)

 





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Gruß zum Muttertag im Mai 2020

 

 

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Kinder Kunst Corona

Eine Video Konferenz zur Lage der Kunst in Kombination mit Elternschaft in Zeiten von Corona
3. Mai 2020, 40 min.



Gabi Blum (K&K – Bündnis Kunst & Kind München)
Marcia Breuer (Mehr Mütter für die Kunst Hamburg)
Teresa Monfared (kunst + kind berlin)
Anna Schölß (K&K – Bündnis Kunst & Kind München)

Am Sonntag den 3. Mai 2020 ensteht das Video „Kinder Kunst Corona“ relativ spontan als One Shot. Vier Künstlerinnen aus verschiedenen Städten treffen sich online um sich nach sieben Wochen Lockdown über die Situation der Künstlerinnen in Elternschaft auszutauschen. Ein roher, ungeschnittener und fast dadaistischer Dialog ensteht, denn zuvor wurden weder der konkrete Ablauf noch die Inhalte abgesprochen. Die Künstlerinnen reagieren spontan und zufällig aufeinander, sie tragen vorbereitete und freie Texte vor, die sie selbst formuliert oder aus dem Umfeld gesammelt haben, die aus der aktuellen Berichterstattung herausgenommen wurden oder Zitate von Politiker*innen und anderen Verantwortlichen sind. Im Videomitschnitt entsteht eine besondere Art von künstlerischer Performance, die das Stimmungsbild dieser seltsamen Zeit in seiner ganzen Vielfalt abbildet.

Die Corona-Krise hat neben den dramatischen gesundheitlichen Gefahren auch einen anderen Aspekt: Sie verstärkt krankhafte Systeme und Dynamiken, die bereits existieren und deckt diese unerbittlich auf. Dass Care-Work und die Gleichstellung der Frauen im Jahre 2020 wieder auf ein Niveau der 50er Jahre zurückgefallen sind, ist eigentlich gar nicht so überraschend. Auch die Kulturbranche trifft der Totalausfall besonders hart, man kann sich also vorstellen, was das für die Situation der Künstlerinnen mit Kindern bedeutet. Dennoch heißt es gemeinhin: In der Krise sollen die Menschen zusammenstehen, so die Politiker*innen. Dass aber größtenteils die Frauen wieder einmal wie selbstverständlich ihre berufliche Tätigkeit und finanzielle Unabhängigkeit drastisch und klaglos einschränken und den Hauptteil der Care-Arbeit übernehmen, weil Betreuungseinrichungen geschlossen werden, hat erstmal so richtig niemanden empört. Vermutlicherweise liegt das daran, dass Eltern wie auch Künstlerinnen oftmals eine schlechte bis gar keine Lobby haben, die sich, vor allem jetzt, für ihre Interessen einsetzen kann. Doch die Übernahme von Kümmer-Tätigkeiten sind ein notwendiger Akt der Solidarität und Kinder vielleicht die systemrelevanteste Gruppe die es gibt! Dass diese Verpflichtung zur Solidarisierung aber für männliche Arbeitnehmer und Chefetagen nicht zwingend geltend gemacht wird, sowie der Fakt, dass man kaum Videobotschaften von Frauen findet, motivierte die Protagonistinnen zu diesem Video.

www.kundk.xyz
www.kunstundkind.berlin
www.mehrmütterfürdiekunst.net







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K&K fährt nach Berlin
im März 2020



fair share! Sichtbarkeit
für Künstlerinnen

Demo * vor der alten Nationalgalerie, Berlin * Weltfrauentag 8. März 2020









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Facebook Event: www.facebook.com/events/123222612440047/




Auszug aus der Pressemeldung

Zur Demonstration aufgerufen haben der Verein der Berliner Künstlerinnen 1867, das Frauenmuseum Berlin e.V., das Künstlerinnennetzwerk kunst + kind berlin und die GEDOK Berlin. Weitere Künstlerinnenverbände und Initiativen werden teilnehmen, unter anderem K&K – Bündnis Kunst & Kind aus München sowie Mehr Mütter für die Kunst aus Hamburg.


Kommen Frauen nur ins Museum, wenn sie nackt sind?
Mit dieser provokanten Frage machten in den 1980er Jahren die Guerilla Girls darauf aufmerksam, dass der Anteil der Kunst von Frauen in den Museen weltweit nicht einmal 5% war. Olle Kamellen? Leider nein.

Die Präsenz von Künstlerinnen im deutschen Kunst und Ausstellungsbetrieb hat sich zwar seitdem verbessert, aber zufriedenstellend ist sie nicht. Das muss sich ändern! Anlässlich des letzten Tages der Sonderausstellung Kampf um Sichtbarkeit – Künstlerinnen der Nationalgalerie vor 1919 in der Alten Nationalgalerie in Berlin wird über performative Aktionen und kurze Impulsbeiträge auf die bis heute andauernde Schieflage im Kunstbetrieb aufmerksam gemacht. In der Sammlung der Alten Nationalgalerie befinden sich z.B. Werke von 43 Künstlerinnen, die in der Sonderausstellung erstmals gezeigt werden. Im Schaubestand des Hauses waren bislang jedoch nur 5 Werke von Künstlerinnen sichtbar – also nicht einmal 1%! Auch im Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart ist die Künstlerinnenquote in der Schausammlung mit derzeit 16,7% Künstlerinnenanteil beschämend gering.

Die Staatlichen Museen zu Berlin sind kein Einzelfall: In den meisten Schausammlungen, sowie Überblicks- und Einzelpräsentationen durch alle Jahrhunderte sind Künstlerinnen stark unterrepräsentiert. Gender Pay Gap und Gender Show Gap beweisen mit statistisch belegten Resultaten eine deutliche Ignoranz gegenüber Oeuvre, Einfluss und Biografien von Künstlerinnen. Weibliche Positionen blieben bisher relativ unerforscht, weil Frauen erst vor 100 Jahren an den Kunstakademien in Deutschland zugelassen und seitdem als ernstzunehmende Konkurrenz in der Männerdomäne des Kunstbetriebs wahrgenommen worden sind. Trotz Gleichstellungsbemühungen sind die Zugangsbarrieren und Vorurteile bis heute virulent und Künstlerinnen werden aufgrund diskriminierender Strukturen im deutschen Förderbetrieb benachteiligt. Selbst dort, wo Frauen in gehobenen Positionen des Kunstbetriebs agieren, bleibt es in der Regel bei den gewohnten patriarchalischen Strukturen und einem Festhalten am tradierten Kanon.

Kunst von Frauen zu zeigen und zu fördern, sollte jede*r Akteur*in im mit Steuergeldern finanzierten Kunstbetrieb eine demokratische Verantwortung sein und als Chance gesehen werden, endlich die unzeitgemäße Dominanz von männlichen Künstlern aufzulösen.


Forderungen der Künstlerinnenverbände und Unterstützer*innen


Anerkennung der Leistungen von Künstlerinnen aller Jahrhunderte bis heute

Gendergerechte Gestaltung von zukünftigen Ankaufs- und Ausstellungstätigkeiten
(Beispiele: Tate Gallery London und Baltimore Museum of Art; USA)

Steigerung der Werkpräsenz weiblicher Autorenschaft in Schausammlungen und Ausstellungen.
Im zeitgenössischen Bereich mindestens 50%

Förderung von Forschungsprojekten und Publikationen zu Künstlerinnen

Aufarbeitung und Neuschreibung kunsthistorischer Publikationen der Vergangenheit

Einführung von deutlich mehr und gezielten Förderungen und Preisen für Künstlerinnen aller Altersstufen

Abschaffung von Altersbeschränkungen bei Ausschreibungen

Förderprogramme für Künstler*innen mit Erziehungs- und Care-Aufgaben,
z.B. Präsenz-Vor-Ort-Stipendien nach dem Vorbild des Frauenkulturbüros NRW.
Zuschüsse bei mitreisender Person und Kind bei Reisestipendien

Entwicklung von Förderprogrammen zur gezielten Unterstützung des Wiedereinstiegs nach familienbedingter Auszeit




Links:

Künstlerinnen in der Alten Nationalgalerie: Eine kritische Bestandsaufnahme (2017): www.blog.smb.museum/kein-raum-fuer-mich-allein-kuenstlerinnen-in-der-altennationalgalerie/

BBK Bund: Beruf Künstlerin/Forderungen an die Politik (2019):
www.bbk-bundesverband.de/fileadmin/user_upload/bbkbundesverband_ daten/Soziales/BBKForderungen_ Geschlechtergerechtigkeit_27.08.2019_final_01.pdf

bbk berlin: Ergebnisprotokoll des Summits zum Gender Gap (2019): www.bbk-berlin.de/con/bbk/upload/textarchiv19/Foerdersummit_Ergebnisprotokoll_25- 09-2019_web.pdf

Das einzige Frauenkulturbüro in Deutschland: www.frauenkulturbuero-nrw.de

Familiengerechte Förderung bei Reisestipendien der Hessischen Kulturstiftung: www.hkst.de/de/stipendien/ (Zuschuss für mitreisende Person und Kind)

Das einzige bundesweite öffentliche Stipendium für Künstlerinnen mit Kindern: www.land.nrw/de/pressemitteilung/praesenz-vor-ort-stipendien-fuer-musikerinnen-mitkindern- bewerbung-ist-ab-sofort





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K&K Kongress im Sardenhaus 2019

 








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K&K Ausstellung im Kloster Schlehdorf 2018




Foto: Ivan Baschang














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K&K – Bündnis Kunst und Kind


K&K ist eine Initiative von bildenden Künstler*innen mit Kindern, gegründet im Februar 2018
von Gabi Blum und Anna Schölß in München mit mittlerweile mehr als 100 Mitgliedern.

K&K will die Arbeitsbedingungen von Künstler*innen mit Kindern verbessern und sich für ihre Interessen stark machen.
Es geht um Netzwerkbildung und das gemeinsame Arbeiten an Projekten, sowie bündeln und archivieren von Informationen.

K&K veranstaltet regelmäßige diskursive Treffen mit Gästen, die zum Thema Kunst und Kind referieren
und mit den Teilnehmer*innen diskutieren und organisiert gemeinsame Ausstellung, Symposien und politische Aktionen,
auch in Zusammenarbeit mit Partnerorganisationen aus Hamburg und Berlin.






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Mehr Mütter für die Kunst Hamburg
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